// THIS IS #NOT YOGA //

April 10, 2017

 

 

 

Auf der Suche nach sicheren und effektiven Methoden um Dehnungen im Yoga zu erleichtern bin ich auf den Begriff der Kontorsion gestossen. Aus verschiedenen Zirkuszelten kennt man übermenschliche Gummiemenschen. Jedoch, wie gesund sind diese jungen Leute im Alter? Durch Social Media werden wir täglich mit Bildern von sehr flexiblen weiblichen, wie männlichen Elfen zugeschüttet, was die Frage aufwirft: Ist das noch Yoga was die da machen? Zu allererst müssen wir verstehen lernen, was Kontorsion ist, um zwischen Yoga und dieser Kunstform unterscheiden zu können. 

 

Was bedeutet Kontorsion?

Der Begriff Kontorsion ( lat. contortio ‚Drehung, Windung‘) beschreibt eine Form von sinnlichen Akrobatik-Vorführungen, bei der Künstler ihre Körper in Positionen verdrehen oder verbiegen, die für mich als Yogalehrerin nach Schmerzen und Bandscheibenvorfällen schreien. Kontorsion findet oft in einem Zirkus-Rahmen statt, wie zB dem Cirque du Soleil aus Kanada.

 

Kontorsionisten besitzen meist schon von Natur aus eine ungewöhnlich hohe Beweglichkeit, die durch jahrelanges Training extreme Formen annehmen kann. Dem extremen Verbiegen verdanken Kontorsionisten auch die  Bezeichnung Schlangenmenschen, da sie sich entweder extrem nach vorne beugen können (Frontbender) oder nach hinten (Backbender). Eher selten können Kontorsionisten beide Richtungen gleich gut, je nachdem in welche Richtung die Wirbelsäule beweglicher ist. Ein Oversplit, der überdehnte Spagat, kann in Front- und Backbending Übungen ausgeführt werden. Als Enterology wird die Fähigkeit bezeichnet seinen Körper in einen scheinbar viel zu kleinen Kasten oder Koffer zu falten, wobei die Beine gekreuzt werden und der Kopf sich zwischen den Knien befindet. Früher gab es viele Mythen zu Kontorsionisten, die einerseits auf Irrglauben basierten aber auch zum Anziehen des Publikums genutzt wurden, wie zB dass Schlangenmenschen sich mit Schlangenöl einreiben würden und bestimmte Tinkturen trinken, um beweglicher zu werden. Oder dass sie mehr Gelenke haben, als normale Menschen und sich diese problemlose aus- und wieder einrenken können. 

 

Die Acts

Wer schon einmal im Zirkus war, wird sich an die spannenden Momente erinnern können wo ein Künstler allein an einem Seil, an Arm oder Bein, von der Decke hängt und schier unmögliche Kraft beweist (diese Vorführung wird als das spanische Netz bezeichnet) oder ein kräftiger Partner eine elegante Frau auf Händen im Spagat durch die Manege trägt oder sogar in die Luft wirft (dies wäre ein Adagio Akt). Diese unterschiedlichen Acts variieren in Ästhethik und Stimmung und werden oft in hautengen Bodys vorgeführt.

 

Was sagt die Sportmedizin dazu?

Als Breitensport ist Kontorsion auf jeden Fall nicht zu bezeichnen. Es ist vielmehr eine Kunst, die jahrelanges Training der dem Körper üblichen Beweglichkeit hinausgeht auszeichnet. In Reha und im Yoga geht es im Westen hauptsächlich darum die normale lebenswichtige Beweglichkeit eines Menschen wieder herzustellen. In der Kontorsion sind deshalb etliche Jahre des Trainings und des Stretchings nötig, da die Möglichkeiten des Körpers langsam und schrittweise erweitert werden müssen. In diesem Zusammenhang werden nicht nur Muskeln sondern auch Sehnen und Bänder durch die Belastung beansprucht. Eine Zunahme der maximalen Länge der Organe bei Dehnung wird ebenso erreicht, um eine Flexibilisierung dieser Komponenten zu erzielen. Eine trainingsbedingte bessere Durchblutung ist hier ursächlich beteiligt. Kritisch wird es sobald der Brustkorb als Stützfläche für das gesamte Körpergewicht dient und es dadurch zu Rippenbrüchen und Beschädigungen des Schwertfortsatzes des Sternums kommen kann.

 

Potentielle Gefahren

Auf kurze Sicht sind junge Menschen, unter 20, unter geschulter Anleitung und solidem WarmUp keinen grossen Gefahren ausgesetzt, da das Traingin die Dynamik des Körpers verbessert. Auf lange Sicht kann es jedoch zu Gelenkabnutzungen, bei Absetzen des Trainings im Alter sogar zu falschem Rückbau der Weichteile kommen, weshalb eine mehrjährige Ausklingphase ratsam ist. Da Wirbelsäule, Nervenbahnen und Gelenkknorpel unter extremer Belastung stehen, kann es zu Bandscheibenvorfällen und sogar zu Austritt von Knorpelmasse kommen.

 

Interview mit Catie Brier

Mein Wissensdurst hat mich in den Kontakt mit einer wunderschönen, biegsamen Dame geführt und deshalb habe ich sie gleich gefragt, was mir unter den Nägeln brannte. Catie ist Profi und beschäftigt sich seit fast 20 Jahren mit diesem Thema. Als ehemalige Künstlerin ist sie heute eine der Grössen in San Francisco was Kontorsionstraining betrifft. Sie gibt online Coachings, unterrichtet in Gruppen und in Einzelsessions.

 

  • Catie, erzähl uns Deine Geschichte. Was bedeutet Mongolischer Kontorsionismus?

Ich habe mit 11 Jahre mit Kontorsionstraining begonnen, nachdem ich schon seit jungen Jahren getanzt hatte. Mit 16 bin ich nach San Francisco gezogen, um meinen Traum eine echte Kontorsionistin zu werden in Erfüllung zu bringen. Zum Glück hat das geklappt! Ich habe viele Jahre Vorstellugen gegeben und bin seit kurzem, was diesen Beruf betrifft, in den Ruhestand gegangen, um eine Familie gründen zu können und habe meinen Fokus auf‘s Unterrichten gelenkt.

 

Der Grund warum ich Mongolischen Kontorsionismus unterrichte ist sehr einfach: das ist die beste Art (und die Sicherste). Als ich zuerst nach San Francisco kam habe ich mit einem Chinesischen Coach begonnen und schnell fest gestellt dass die Chinsesische Kontorsionsmethode zu hart für meinen (fast) erwachsenen Körper ist. Kurz nach Beginn des Trainings habe ich meinen Rücken sehr schlimm verletzt. Ich musste es ruhiger angehen lassen und meinen Rücken schonen, da selbst die einfachsten Rückbeugen schmerzhaft waren. Nach einiger Zeit habe ich begonnen mit der Mongolischen Kontorsionistin Serchmaa Byamba zu trainieren. Und sie hat mein Leben verändert. Sie hat mir beigebracht mich richtig aufzuwärmen und mir so viele wundervolle Übungen gezeigt, die die einzelnen Bereiche des Rückens aufwärmen: die Hüften, den unteren Rücken, mittleren Rücken, oberen Rücken und die Schultern. Davor dachte ich immer das Ganze wäre einfach ,Rücken‘. Ich hatte nie verstanden, dass jeder einzelne Bereich mit verschiedenen Möglichkeiten angesprochen werden konnte. Und das ist der Mongolische Weg.

 

Jetzt wo ich dieses Training erlebt habe und eine Karriere als Tänzerin hinter mir liegt, ist meine Art des Unterrichtens entstanden welche alle Übungen und Techniken beinhaltet, die ich als sinnvoll und effektiv betrachte. Ich betrachte meinen Unterrichtsstil als den Mongolischen Style wegen dem Ansatz und dem Verständnis was Rückbeugen sind. Ich lege ausserdem grossen Wert auf die Beweglichkeit der Beine, besonders auf aktive Beinflexibiltät, welche im Mongolischen Kontorsionismus nicht so üblich ist, persönlich finde ich diese aber gerade so wichtig um die Schüler mit ihrer Körperwahrnehmung und der allgemeinen Kraft zu unterstützen. Ich liebe meine Arbeit. Ich helfe meinen Schülern jeden Tag ihre Ziele zu erreichen, manchmal fehlt es einfach nur am Verständnis wie man die Hüften korrekt ausrichtet oder wie sie sich auf ihren Kopf setzen können. Egal was ihre Ziele sind, ich empfinde Freude dabei ihnen Unfallfrei zu helfen. Jeder Körper ist anders und muss anders gefordert werden. Und genau diese Herausforderung erfüllt mich.

 

  • Warum bist Du Kontorsionistin geworden und was liebst Du besonders daran?

Ich war mit 11 Jahren bei einem Tanz Camp und eine Freundin meinte zu mir: „Schau mal was ich kann!“ Sie hat einen Kinn Stand gemacht. Das war noch bevor Instagram und all das. Ich hatte noch nie etwas wunderbareres in meinem Leben gesehen. Ich musste es auch können. Das war mein Schicksal. An dem selben Tag bin ich Nachmittags zu der Frau gegangen, bei der ich wohnte und die hatte zufällig Cirque Du Soleil videos da. Eines der Videos war mit 4 jungen Kontorsionisten, die eine Wahnsinns Choreographie drauf hatten. In dem Moment habe ich mich in Kontorsionismus verliebt. Klar habe ich gedacht, das probier ich! Aber ich war viel zu unflexibel. Ich habe mir die Videos unzählige Male angesehen und dabei gelernt dass alle Körper verschieden sind und bei manchen enige Tricks gut aussahen und manche eben nicht. Dieses erste Video mit der perfekten Kontorsionschoreo war mein Motor und es hat meine ganze Karriere beeinflusst. Da ich schon Tänzerin war, liebte ich Bewegung und ihre verschiedenen Qualitäten. Der Ausdruck über den Körper ist das was ich am meisten liebe.

 

  • Was ist Dein Lieblingstrick? Und welcher ist Deiner Meinung nach am einfachsten zu lernen für Anfänger?

Oh, da wüsste ich garnicht wo ich anfangen soll. Meine Lieblingsmomente sind garnicht die Tricks selbst sondern das was dazwischen passiert. Diese Momente der Ehrlichkeit wo Du Dich mit den Zuschauern verbinden kannst und ganz ruhig aussiehst auch wenn Du gerade komplett verbogen bist. Alles was im Handstand passiert war mein persönliches Highlight. Für Anfänger hängt das natürlich gänzlich von dem Body Type und der natürlichen Flexibiltät ab. Der Einfachste Trick für mich wäre der Kreis, bei dem man am Boden auf der Seite liegt und die Füsse greift und dadurch einen Kreis formt.

 

  • Was sind die Gefahren bei Kontorsion? Würdest Du jedem empfehlen damit anzufangen? 

Das ist eine sehr geladene Frage. Ich denke an der eigenen Flexibiltät zu arbeiten ist gut für jeden Körper, aber ich sehe Kontorsionismus und Flexibiltätstraining als 2 verschiedene Dinge. Kontorsionismus ist extreme Flexibilität, basiert auf Tricks und benötigt naütrliche Beweglichkeit oder das Beginnen im jungen Alter. Flexibität ist im Gegensatz dazu etwas womit jeder arbeiten kann. Beweglichkeit ist gerade im Alter wichtig, um die Schmerzen zu verringen, die durch das täglich Arbeiten am Schreibtisch, beim Stehen, beim Laufen... entstehen. Deswegen finde ich dass relative Beweglichkeit und Kontorsionismus als 2 verschiedene Angelegenheiten angesehen werden müssen. In jedem Alter kann an Flexibiltät gearbeitet werden. Wer ein Kontorsionist werden möchte, muss erst an seiner Flexibiltät arbeiten und kann dann sehen ob es für den Körper im gesunden Rahmen ist weiter zu machen.

 

  • Ich habe auf Deiner Seite gelesen dass Du individuelle und sichere Techniken unterrichtest. Was unterscheidet Deinen Trainingsansatz von anderen Methoden?

Es gibt ganz unterschiedliche Herangehensweisen wie Kontorsionismus unterrichtet wird. Es gibt einen Stil bei dem ein Schüler einfach in einen Kinn Stand gesetzt wird, egal wie flexibel derjenige ist. Das ist potentiell gefährlich. Und das ist genau das Gegenteil von dem was ich unterrichte. Ich lege grossen Wert darauf dass ein Schüler genügend Flexibiltät und Kraft bestitzt selbst in eine Position zu gelangen und auch wieder dort raus. Eine weitere Methode (die oft im Zirkus mit sehr gungen Schülern praktiziert wird) ist zu sagen dass Schmerz nichts Schlimmes ist. Ich denke das liegt daran dass Kinder noch nicht zwischen Schmerz und einer Dehnung unterschieden können. Als sehr junges Kind kann man deswegen denken dass das Gefühl eines Muskels, der zum ersten Mal aktiviert wird, Schmerz ist anstatt einfach ein neuer Muskel der beginnt zu arbeiten. Aus diesem Grund unterrichte ich keine Kinder unter 14 Jahren. Wenn sie nicht genau kommunzieren können was sie fühlen, ist es möglicherweise gefährlich. In diesem Sinne könnte man sagen dass ich einen „Holistischen“ Ansatz beim Unterrichten habe. Ich zwinge niemanden zu etwas. Ich ermutige sie eher, wenn sie sich nicht trauen, wenn ich der Meinung bin dass es sicher ist. 

 

  • Ich liebe Deinen Hashtag #notyoga bei Instagram. Wie bist Du darauf gekommen und warum? Ich glaube dass es ein sehr gängiges und potentiell gefährliches Missverständnis ist, dass Yoga und Kontorsion gleich wären. Ich denke viele Yogaschüler wären dankbar Deine Meinung zu hören.

Ich habe diesen Hashtag selbst irgendwo gesehen und bin sofort damit in Resonanz gegangen. Als ich noch als Kontorsionistin aufgetreten bin, hatte ich dieses Gefühl von „Ich bin besser als die Yogis“, weil ich den Unterschied einfach noch nicht verstanden hatte und mich das genervt hat, dass Kontorsionismus und Yoga als das Gleiche angesehen wurde. Seit ich begonnen habe zu unterrichten habe ich verstanden wie man sicher extreme Flexibilität unterrichtet und dass es nicht daruM geht „besser“ zu sein. Es ist einfach anders. Der Ansatz und die Einstellung sind komplett verschieden. 

 

Um es kurz zu machen: Yoga ist spirituell und Kontorsion eben nicht. Die geistige Einstellung ist eine ganz andere wenn man in eine Kontorsionsklasse geht oder in eine Yogaklasse. Nicht alles im Kontorsionismus soll entspannend sein oder sich gut anfühlen oder soll Dir in irgendeiner Weise helfen. Manchmal tut Kontorsion weh. Dieses Training ist athletisches Training. Du trainierst um der beste zu sein, eine unfassbare Ausdauer zu haben und zusätzlich ein toller Perfomer zu sein. Im Gegensatz zum Yoga welches spirituell ist. Du arbeitest darauf hin mit Dir selbst in Frieden zu sein und eins mit dem Universum zu werden, so denke ich zumindest darüber. Es ist mehr für die körperliche und geistige Gesundheit.

 

Ich finde dass gerade Social Media, besonders Instagram dazu beitragen dass Yogis Gefahr laufen zu denken sie müssten Kontorsionisten werden. Es gibt so viele Yogis bei Insta, die wirklich diese wunderbare Flexibiltät eines Kontorsionisten haben. Aber darum geht es nicht. Diese Leute haben vielleicht durch Yoga diesen Grad an Beweglichkeit erreicht, aber das wird nicht für alle der Fall sein. Die Gefahr liegt darin extreme Flexibilität erreichen zu wollen, mit einem Medium wie Yoga, welches garnicht dafür designed wurde. Ausserdem fangen so viele Yogalehrer nach ihrem Teacher Training an zu unterrichten und wissen aber eigentlich garnicht wie der Körper funktioniert, geschweige denn wie man sicher unterrichtet, vor allem wenn sie selbst nicht so flexibel sind. Um fair zu sein, dass Gleiche kann man natürlich auch von Kontorsionslehrern behaupten, die noch sehr neu darin sind.

 

  • Warum denkst Du ist es wichtig für Erwachsene einen gewissen Grad an Beweglichkeit zu erhalten oder wieder zu erlernen?

Hauptsächlich um Schmerzen zu erleichtern. In unserem Zeitalter sitzen alle vor dem Rechner, glotzen auf‘s Telefon oder bis zum Abwinken Netflix. Dehnungen und aktive Beweglichkeit sind so wichtig auch für das geistige Wohlbefinden. Deswegen denke ich dass es toll ist, dass Yoga so beliebt ist. Es ist gesund. Es ist eine gute Möglichkeit um aktiv und entspannt zu sein.

 

  • Hast Du jemals Yoga gemacht? Falls ja, was hat Dir daran nicht gefallen?

Hab ich ! ( Ein Mal, haha) Ich hatte eine schwere Zeit nicht meine Limits zu pushen und es eben nicht als Kontorsionstraining zu sehen. Ich hatte keinen Zugang zur spirituellen Seite weil ich so auf die wichtigen Cues aus dem Zirkus Training geeicht bin. Der Lehrer mochte mich auch irendwie nicht, deswegen hat es auch keinen Spass gemacht.

 

  • Hast Du ein paar Tips für Yogis und Yoginis, wie sie ihre Dehnungen effektiver und sicher gestalten können?

Bevor ich in die Details gehe, möchte ich eine Sache klar stellen: diese Details sind das Gegenteil von dem was im Yoga unterrichtet wird. Aber, wie schon gesagt, Yoga und Kontorsion sind nicht das Gleiche! Hier sind also meine Top Tips um sicher flexibler zu werden:

 

1. Quetsch den Po! 

Um den Rücken, insbesondere den unteren Rücken zu schützen ist dies besonders wichtig bei Rückbeugen. Quetsch den sogenannten „under butt“ welches technisch gesehen zum Hamstring gehört. Dies wird Dir helfen bei Rückbeugen die Hüften mehr zu strecken anstatt den unteren Rücken zu komprimittieren.

 

2. Hör damit auf Rückbeugen mit geschlossenen Füssen zu praktizieren!

Dies wird Dir helfen die Lendenwirbelsäule in Rückbeugen zu schützen. Die meisten Menschen haben nicht genügend Beweglichkeit in den Hüften und deswegen schieben sie die Rückbeuge in den unteren Rücken mit geschlossenen Füssen. 

 

3. Strecke Deine Beine aktiv während Du Vorbeugen übst.

Wenn Du eine Dehnung übst mit der Hoffnung Deine Hamstrings zu stretchen, ist es besonders wichtig die Beine ganz zu strecken (damit ist kein „lock out“ gemeint, benutze einfach Deinen Quadrizeps zum Strecken). Wenn Du die Beine nicht ganz streckst wirst Du nicht den ganzen Hamstring dehen.

 

4. Aktiviere Deinen Core bei Rückbeugen!

Ich höre viele Leute sagen ENTSPANNE Dich in Rückbeugen, was auch sehr gängig ist bei Schülern mit Problemen im unteren Rücken. Der Core muss aktiv sein! Das bedeutet nicht den Core zu pressen als gäbe es kein Morgen, sondern ihn als Unterstützung für die Rückbeuge zu sehen um nicht die Rückenmuskeln durchbrennen zu lassen.

 

 

Was möchten wir erreichen?

Als Yogapraktizierende ist es für uns wichtig klar zu entscheiden welchen Weg wir gehen wollen: Besteht der Wunsch nach Spiritualität und ein gesundes Mass an Beweglichkeit zu erhalten oder wieder zu erlangen, dann sind wir im Yoga dabei richtig. Wer mehr und über das übliche Mass hinaus möchte, muss sich genauer mit dem Thema beschäftigen, wozu eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Alter, den körperlichen Voraussetzungen und dem eigenen Orthopäden sicherlich dazu gehört. Je später man damit beginnt, desto länger wird es dauern extremere Haltungen einzustudieren. Degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, eine Hüftdysplasie und Bandscheibenvorfälle sind hierbei mögliche Kontraindikationen. 

 

 

 

Mehr zu Catie gibt es hier:

 

www.catiebriercontortion.com

www.instagram.com/catie.brier.contortion

 

 

Please reload

Would you like me to teach a workshop in your studio? Please message me here.

  • Black Instagram Icon
  • Black Facebook Icon
  • Black YouTube Icon
  • Black Twitter Icon

@ 2018 by Jelena Lieberberg 

  • Black Instagram Icon
  • Black Facebook Icon
  • Black YouTube Icon
  • Black Twitter Icon